STILLE WASSER SIND TIEF TEIL 3 :)

Veröffentlicht auf von ruru

Und ehe ich mich versah, bog Rob auch schon um die Ecke und krachte in mich hinein, die ich dort stand und leise hinter vorgehaltener Hand lachte. Er blickte genauso geschockt wie ich.

"Ehm und du bist wohl Manuels Schwester?", fragte er verdutzt. Ich nickte nur, kreidebleich im Gesicht und kaum fähig mich zu bewegen. Er half mir zurück auf die Beine und musterte mich genau.

Rob lcähelte warmherzig und freundlich. "Dein Bruder hatte also recht. Du bist hinterhältig und gerissen. Dabei habe ich in der Schule gehört, dass du ordentlich und nett sein sollst." Meine Pupillen wurden immer kleiner.

Dann kamen Manuel und Tobias auch noch um die Ecke.

Manuel schrie bei meinem Anblick los:" Sag bloß du hast da herumgepfuscht!" "Ach lass doch die graue Maus in Ruhe, die kann sowas ja sowieso nicht!", veralberte mich Tobias in spöttischem Ton.

Dann brach es aus mir heraus:"Ich bin keine graue Maus du Spatzenhirn und ja! Ja ich habe den TV sabotiert! Ich will meinen Film kucken!" Rob begann laut zu lachen. "Also in dieser kleinen Stadt wird einem sicher nie langweilig, wenn sich schon die kleinen grauen Mäuse wehren!", kicherte er. Und als wäre nicht ein dummer Bruder genug, der mich täglich schikaniert und niedermacht, so musste ich an diesem Tag drei von dieser Sorte aushalten.

Manuel prustete los und Rob und er kamen aus dem Lachen nicht mehr heraus. "Gib das Kabel her und wir verulken dich nciht mehr!", versprach Tobias. Doch in diesem Moment war mir nciht nach Ausgeben und das brave Mädchen spielen. Manuel zog mich in diesem Moment an meinen langen schwarzen Haaren und sagte laut."Gibt her oder es setzt was!"

Ich hatte mich schon oft mit meinem Bruder gestritten, aber jedes Mal wenn er mich an meinen Haaren packte musste ich aufgeben, da es so fürchterlich weh tat, wenn er mich an ihnen fest zog.

"Mach ma Halt!", meinte Rob scharf. "Kleine Schwestern behandelt man soch nciht so! Lass sie einfach und wir gehen zu mir nach Hause. Meine Mutter würde euch beide sicher gerne kennen lernen." Dann wandt er sich zu mir :"Wenn du willst kannst du auch mitkommen, Ami. Meine Schwester, Susanne, kennt hier noch niemanden. Sie geht erst ab Montag zur Schule und vielleicht könntet ihr euch ja anfreunden." "Nein, bist du von allen guten Geistern verlassen? Das will die doofe Kuh doch nur. Sie will uns aus dem Haus haben um Blind Side zu sehen.", knurrte mein Bruder und hielt meine Haare fest im Griff. "Aua, lass los!", bat ich ihn. Er schaute sich kurz um, bis er bemerkte keinen Rückhalt von seinen Kompanen zu bekommen und lockerte seinen Griff, sodass ich frei kam.

Tobias warf einen "Was-machen-wir-nun-Blick" in die Runde, bis Rob meinte wir sollte uns doch alle eine DVD ausborgen gehen und gemeinsam einen Film ansehen. Klarer Weise waren die anderen beiden nicht dafür.

Sogleich folgte ein etwas ungewöhnlicher Vorschlag.

Rob fragte mich ganz freundlich:"Würdest du uns die Kabel geben, damit wir Fußball schauen können, wenn ich dir verspreche, dir den Film aus der Videothek auszuleihen und dir die paar Euro zu bezhalen?"

Ich war perplex. "Ok.", sagte ich ruhig und sichtlich über das Angebot überrascht.

So beschloss ich, da mein Wille auch durchgesetzt worden war, die Burschen in Ruhen fernsehen zu lassen.

Nur um danach herauszufinden, das Tobias schon nach Hause gegangen war und von Rob ebenfalls keine Spur.

Wie gewohnt lachte Manuel mich nur aus, wie ich so dumm sein könne ihnen auch nur Ansatzweise so einen Unsinn abzukaufen. Enttäuscht und gekränkt zog ich mich auf mein Zimmer zurück.

"Dies dämmlichen Jungs! Nur Lügen und Betrügen und Blödsinn machen im Kopf!"

Und am nächsten Morgen hatte ich auch noch Schule, was meine Laune nicht gerade verbessern sollte.

Aber immerhin hatte ich nicht einen wichtigen Test wie Manuel einen hatte. Schon beim Frühstück beklebte er sich an allem möglichen Ecken und Kleidungsstücken mit Schummelzetteln damit er ja so viele Informationen wie möglich finden könne. Was ihm durch seine brilliante Logik jedoch entgang: Durch so viele Spikzettel, würde er gar nichts finden sobald er nervös war und das war er schon beim Frühstücken.

FORTSETZUNG FOLGT

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